Warum eine Berufsunfähigkeit-Versicherung so wichtig ist

  • slide image 1 Warum eine Berufsunfähigkeit-Versicherung so wichtig ist
 

Es kann jeden treffen: Nach einem schweren Autounfall ist der Körper plötzlich so geschädigt, dass die Ausübung des Berufs nicht mehr möglich ist oder eine Sturzverletzung beim Sport führt zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit. Doch woher soll das Geld für den Lebensunterhalt kommen, wenn keine normale Berufstätigkeit mehr möglich ist?

Die Berufsunfähigkeit-Versicherung als Säule der Vorsorge

Kaum jemand denkt darüber nach, dass die eigene Arbeitskraft auf einmal ausfallen könnte. So spielt die Berufsunfähigkeit-Versicherung auch nur eine ungeordnete Rolle hinter der Altersvorsorge mit ihren diversen Angeboten wie der Riester-Rente und der Lebensversicherung. Allerdings fließen diese Gelder erst mit Erreichen des Rentenalters. Daher sollte jeder eine Berufsunfähigkeit-Versicherung abschließen, die einspringt, wenn die Berufstätigkeit nicht mehr ausgeübt werden kann und der Betroffene auf einmal kein Einkommen mehr hat.

Die Berufsunfähigkeit-Versicherung zahlt dann eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsrente, kurz BU-Rente, ergänzend zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Diese basiert auf den jährlichen Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse und fällt generell noch schmaler aus als die ohnehin schon knappe gesetzliche Rente. Im Schnitt liegt diese nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung derzeit bei 788 Euro im Monat. Dies reicht in den meisten Fällen kaum zur Abdeckung der Lebenshaltungskosten wie Miete, Strom, Gebühren und Lebensmittel. Kommt jedoch noch eine BU-Rente in Höhe von 1000 Euro hinzu, lässt es sich relativ akzeptabel leben.

Wie wird eine Berufsunfähigkeit-Versicherung abgeschlossen?

Wie bei der Lebensversicherung gilt auch hier: Je früher die Versicherung abgeschlossen wird und je länger in sie eingezahlt wird, umso höher fallen später die Zahlungen aus. Die Höhe der gewünschten BU-Rente kann übrigens individuell festgelegt werden. Experten empfehlen, etwa 80 Prozent des aktuellen Nettoeinkommens anzupeilen. Die Höhe der monatlichen Versicherungsraten schwankt je nach Versicherungsnehmer. So werden Handwerker und andere körperlich schwer arbeitende Menschen in eine höhere Risikoklasse eingestuft, da der Versicherer bei ihnen weit eher mit frühzeitiger Berufsunfähigkeit rechnen muss als bei Menschen, die im Büro am Schreibtisch arbeiten. Doch auch Vorerkrankungen, chronische Krankheiten wie Diabetes und risikoreiche Hobbys wie Fallschirmspringen haben Einfluss auf die Einstufung und damit auf die Beiträge.

Wann zahlt die Berufsunfähigkeit-Versicherung?

Generell zahlt die Versicherung, wenn der Versicherte mindestens 50% seiner Arbeitskraft verloren hat, das heißt sie zahlt auch, wenn ein Handwerker zwar nicht mehr körperlich aktiv seiner bisherigen Tätigkeit nachgehen kann, aber theoretisch eine andere weniger anspruchsvolle Tätigkeit übernehmen könnte. Allerdings müssen zahlreiche Nachweise erbracht werden und oft gibt es Streit mit der Versicherung darüber, ob der Betroffene wirklich in den Genuss seiner BU-Rente kommt. Daher kann es sinnvoll sein, zusätzlich eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.

Bild: ©istock.com/Monoliza21



Aus unserem Blog



Wünschen Sie ein unverbindliches Angebot oder eine kostenfreie Beratung? Tel. 0151 - 41 20 73 84
Zum Kontaktformular
Firmenportal Berlin