Büroimmobilien in Berlin 2016 auf Rekordniveau

 

Der Immobilienmarkt in der Hauptstadt erlebt schon seit Jahren einen Boom. Dies gilt insbesondere auch, was Gewerbeimmobilien betrifft. Im internationalen Vergleich wächst die Bedeutung Berlins als Bürostandort. Spitzenmieten von 30 Euro pro Quadratmeter rücken in greifbare Nähe. Bis vor ein paar Jahren war dies noch undenkbar. Die am Potsdamer Platz erzielbare Miete stieg 2016 um 14 Prozent auf 28,50 Euro. Einen Preisanstieg gab es auch bei den Gebühren für Girokonten wie die Stiftung Warentest ermittelte. Die besten Angebote finden sich unter http://www.bestesgirokonto.net.

Nachfrage übersteigt das Angebot

Berlin erfüllt derzeit klar die Kriterien für einen Vermietermarkt. Die Nachfrage übersteigt das Angebot um ein Vielfaches. In den gefragten Lagen müssen sich Mieter um freie Flächen bewerben. Dazu passt, dass der Umsatz aus Vermietungen im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 785 400 Quadratmeter gesunken ist. Im gleichen Zeitraum hat sich der Umsatz durch Eigennutzer auf 144 100 Quadratmeter mehr als verdoppelt.

Mitte und Tiergarten als umsatzstärkste Bezirke

Rund 80 Prozent des Umsatzes wurde in den innerstädtischen Bezirken erzielt. Ganz vorne liegt die City-Ost mit etwa 34 Prozent. Der Anteil der City-West liegt bei 25 Prozent. Die Premiumlagen in City-Ost, City-West und Potsdamer Platz erzielten mit 154.700 Quadratmetern etwa 17 Prozent des Jahresumsatzes. Die umsatzstärksten Bezirke waren den Erhebungen zufolge Mitte (187 300 Quadratmeter), Tiergarten (127 400 Quadratmeter) und Charlottenburg (114 000 Quadratmeter).

Rekordumsätze vermeldeten auch das Immobilienberatungsunternehmen CBRE sowie das Maklerhaus Aengevelt. CBRE erreichte zum Jahresende 2016 die Rekordmarke von 888 300 Quadratmetern. Laut Aengevelt lag deren Umsatz sogar bei 893 000 Quadratmetern. Damit wurden die Spitzenergebnisse des Vorjahres nochmals um 0,7 Prozent übertroffen. Damit liegt der Büroflächenumsatz zum Jahresende sechzig Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

Wenig Neubauten lässt Preise steigen

Trotz der hohen Nachfrage kamen 2016 nur 240 000 Quadratmeter an neugebauten Büroflächen hinzu. Wenn man bedenkt, dass die meisten Flächen bereits vor dem Baustart vergeben sind, ist dies viel zu wenig. Für 2017 ist ein ähnliches Volumen an Neubauten geplant. Hiervon sind derzeit noch rund 80 000 Quadratmeter verfügbar. Als Folge ist der Leerstand innerhalb eines Jahres um stolze 25 Prozent gesunken. Der zweite Effekt ist, dass die Preise kräftig steigen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Spitzenmiete um 0,50 Euro auf 27,50 Euro pro Quadratmeter. Erzielt werden diese in den Toplagen am Potsdamer Platz und Leipziger Platz. Mit 17 Prozent ist der Preisanstieg unter den Top-5 Bürostandorten in Berlin am höchsten.



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